Vergrößern durch Klick aufs Bild

1.Preis Martin Sadowski

Martin Sadowski (*1981 in Polen) lebt seit 1989 in Deutschland. Sein Studium in Gitarre und Komposition absolvierte er an der Akademie für Tonkunst in Darmstadt u. a. bei Prof. Olaf van Gonnissen und Toni Völker. Er ist Preisträger mehrerer internationaler Wettbewerbe (u. a. TONALi14, Bregenzer Festspiele 2012, Günter-Bialas-Kompositionspreis 2011, Deutscher Musikrat 2009) und besuchte Meisterkurse u. a. bei Francisco López, Brian Ferneyhough, Rebecca Saunders und Detlev Glanert. Aktueller Arbeitsschwerpunkt ist die Auseinandersetzung mit nicht-temperierten Stimmungen und mit experimenteller Kammermusik. Martin Sadowski spielt in der Avantgarde Jazz Formation nic demasow E-Bass.

1.Preis Maximilian Guth

Maximilian Guth (www.maximilianguth.com) wurde  1992  in  Bielefeld  geboren und  begann,  nachdem  er  bereits zwei  Jahre  lang  Klarinettenunterricht erhielt, im Alter von 12 Jahren zu komponieren. Seither erhielt er Kompositionsunterricht  und   besuchte Workshops, u.a. bei Benjamin Lang, Prof. Christoph Hempel, Prof. Tobias Rokahr und Annette Schlünz. Ein Früh-Studium der Musik am Institut zur Früh-Förderung musikalisch Hochbegabter an der HMTM Hannover beendete er 2009 mit Auszeichnung. Seit 2010 studiert er Musik mit  Hauptfach  Komposition  sowie evangelische Theologie in Hannover. Nach  der  ,Phantasie  für  Orchester' (2007) war ein Beitrag für ein "Christus-Oratorium'' an der Christuskirche in Todtenhausen seine erste große Orchesteraufführung durch die Nordwestdeutsche Philharmonie. Maximilian Guth hat seither für seine Kompositionen bereits zahlreiche, teils  internationale  Auszeichnungen erhalten  (u.a  beim  Bundeswettbewerb  der  ,,Jeunesses  musicales'', beim Internationalen Celesta-Kompositionswettbewerb   der  Firma Schiedmayer  2009,  beim  Kompositionswettbewerb  des  Philharmonischen  Orchesters  Lübecks  2009, beim Internationalen Kompositionswettbewerb  Grodno/ Weißrussland 2011  und dem von Ingo Metzmacher gestifteten Kompositionswettbewerb des JSO Hannover 2013). Seit 2013 inspirieren ihn für seine Arbeit  Auseinandersetzungen  mit anderen Kulturen. So hat er das Werk ,,Babel'' für Ensemble und internationalen Projektchor gemeinsam mit dem persischen Komponisten Ehsan Ebrahimi konzipiert. Im Mai 2016 wird seine Uraufführung  ,,Messiasasambura'' zu  hören sein, mit dem Ziel des kulturellen Dialogs  zwischen  geistlicher  Barockmusik und  Elementen fremder Musikstilistiken - unter dem Motto "Weite wirkt über Grenzen hinweg".

3.Preis Moritz Laßmann

Moritz Laßmann wurde am 10. Dezember 1987 in Weinheim an der Bergstraße geboren. Im Alter von 10 Jahren erhielt er seinen erLsten Violinunterricht bei Monica Brecht. Seit 2003 arbeitet er an eigenen Kompositionen und Arrangements, zunächst für sein Schulorchester, später auch für Vereine und Privatpersonen. Parallel sammelte er praktische Erfahrungen als Violinist und Bratschist in diversen Laienorchestern und Ensembles, unter anderem im Stamitz-Orchester Mannheim sowie im Collegium Musicum Bergstraße.

Von 2009 bis 2010 studierte er zwei Semester Instrumental- und Gesangspädagogik mit dem Hauptfach Viola bei Hiltrud Hampe, am Dr. Hoch’s Konservatorium in Frankfurt. Anschließend wechselte er zum Kompositionsstudiengang bei Claus Kühnl, welchen er 2014 erfolgreich abschloss. Seit April 2015 führt er sein Studium bei Professor Markus Hechtle an der Hochschule für Musik in Karlsruhe for

In seinen Kompositionen für Orchester, Kammermusikbesetzungen und Filme zeigen sich sowohl traditionelle als auch moderne Einflüsse. Er arbeitet mit eigenen Systemen zur Erzeugung von neuen Tonvorräten und harmonischen Zusammenhängen. Die musikalische Ästhetik hat dabei für ihn jedoch eine höhere Priorität, so dass er dem Zwang zu solchen Neuerungen entgeht, in denen seine Musik durch zu starres Festhalten an abstrakten Modellen vom Klang entfremdet würde.

Moritz Laßmann war 2013 Stipendiat der Richard-Wagner-Stipendienstiftung sowie Teilnehmer der 1. Düsseldorfer Komponistenmesse. 2014/15 gewann er den 1. Preis beim 4. internationalen Kompositionswettbewerb des Bowling Green State University New Music Ensembles in Ohio, für seine Komposition "In die Ferne" - Hommage à Giacinto Scelsi. Des Weiteren wurden zwei seiner Kompositionen für US-amerikanische Konzertreihen ausgewählt: Trifle für Fagott solo und Medium für Violine und Flügel.