Künstler der Neujahrskonzerte 2018

Die Texanische Sopranistin Elizabeth Wiles schloss ihr Studium an der University of Houston mit dem Bachelor of Music und am Cincinnati College-Conservatory of Music mit dem Master of Music ab.

Dazwischen kam ein Engagement an der San Francisco Opera/Western Opera Theater als Micaela in „Carmen”.

Am Saarländischen Staatsthear Saarbrücken war sie von 2003 bis 2017 fest engagiert. Dort sang sie u.a. die Zdenka in „Arabella”, die Euridike in „Orpheus in der Unterwelt”, die Poppea in „Agrippina”, wofür sie den Sponsor Club Preis des Staatstheaters erhielt, Rosina, Gretel, die Titelrolle in „Sakontala“ von F. Schubert, wofür sie eine Nominierung in der Zeitschrift „Opernwelt“ erhielt als Nachwuchskünstlerin des Jahres, Dido, Susanna, Gilda und Lucia. Zuletzt war sie als Ellen Orford in Brittens Meisterwerk „Peter Grimes“ in der Regie von Brigitte Fassbaender, Nannetta in „Falstaff“, als Pamina und als Agathe besetzt. Zuletzt gastiert hat Frau Wiles in Gelsenkirchen am Theater im Revier als Governess in „The Turn of The Screw“.

Ab Herbst 2017 wechselte Elizabeth Wiles in die Selbstständigkeit und gab ihre erste Mimi im Oktober am Staatstheater Saarbrücken. Pamina hat sie ebenfalls dort bereits gesungen in den Erfolgs Zauberflöte Inszenierung von Andreas Gergen. Im kommenden Sommer singt sie die Kurfürstin Marie in Zeller’s Vogelhändler bei der Schönebecker Operettensommer.

Frau Wiles ist auch eine gefragte Interpretin für Konzerte und Liederabende. Sie war bereits in Konzert-Übertragungen des Saarländischen Rundfunks live zu hören, beim Kammerkonzerten, wie den „Wesendonck Liedern“ von Richard Wagner. Auf Einladung der Richard-Wagner-Verbände Saarbrücken und Trier trat sie in Lieder-abenden auf. Schon mehrere Male war sie Solistin bei den Weihnachtskonzerten der Trierer Sängerknaben, beim Homburger Sinfonie Orchester und beim Kreis Symphonie Orchester Saarlouis. In Tokyo gastierte sie als Sopran Solist in Carmina Burana und in Beethovens 9te Sinfonie in der Bunka Kaikan. Mit dem Choeur de chambre du Luxembourg ist sie im April 2017 in der Philharmonie Luxembourg in Mozarts Requiem auftgetreten, sowie im Dezember 2017 in Carmina Burana. Im Frühling 2018 in Mozarts c-moll Messe wird sie auch dort zu erleben sein.

Sung Min Song wurde in Seoul, Korea geboren und studierte zunächst Computertechnik bevor er zum Gesang fand. Ab 2011 setzte Sung Min Song seine Ausbildung an der Musikhochschule in München mit einem Aufbaustudium für Musiktheater, Konzertgesang und einem Master in Liedgestaltung fort(bei Dr. Prof. Daniel Kotlinski).

Im Januar 2014 nahm der junge Sänger in einer live vom Bayerischen Rundfunk übertragenen konzertanten Aufführung der Oper: ‚Feuersnot‘ anlässlich des 150. Geburtstag von Richard Strauss unter der Leitung von Ulf Schirmer als Ortlieb Tulbeck teil (inklusive CD Produktion von BR-Klassik mit dem Münchener Rundfunkorchester aus dem Prinzregenten-Theater). Im Juli 2016 nahm er auch an einem vom Bayerischen Rundfunk übertragenen Konzert („Rossini Stabat Mater“ mit den Bamberger Symphonikern unter der Leitung von Alain Altinoglu).

Und er hat sein Bühnen Debut mit grandiosem Erfolg die Eröffnungspremiere des "Rossini Guillaume Tell Partie Arnold " am Sep.2017 am Saarländisches Staatstheater gemacht.

Der Künstler erhielt zahlreiche Auszeichnungen bei Wettbewerben, darunter dem Internationalen Musikwettbewerb für Gesang Osaka, dem Richard-Strauss-Gesangswettbewerb, den Anneliese Rothenberger Preis, den Musikpreis des Kulturkreises Gasteig, den Luitpold-Preis des Kissinger Sommers, den “Grand Prix” und “Prix Special ADAMI” beim Concours International de Belcanto Vincenzo Bellini in Paris, den “33° Concorso Internazionale Valsesia Musica 2017 3 Preis und den 2017 Hariclea Darclée Festival and International Voice Competition Second Prize.

Als regelmäßig auftretender Solist bei wichtigen internationalen Konzertereignissen arbeitete er mit renommierten Dirigenten wie Alain Altinoglu, Ulf Schirmer, Lawrence Foster, Sebastian Rouland , Enoch zu Guttenberg, Yaron Traub, Rani Calderon und Marco Guidarini als Tenor zusammen.

Er war bei den 'Münchner Opernfestspielen', dem 'Kissinger Sommer Festival', den 'Dresdner Musikfestspielen', 'Star & Rising Stars Festival in München', dem 'Richard Strauss Festival' zu hören, wie auch in der 'Berliner Philharmonie', der 'Münchner Philharmonie', der 'Kölner Philharmonie', der 'Alten Oper Frankfurt', der 'Opera of Marseille', Opéra national de Lorraine, dem 'Palau de la Musica in Valencia'.

 Weitere Konzertauftritte hatte er mit dem Münchner Rundfunkorchester, dem WDR Sinfonieorchester Köln, den Bamberger Symphonikern, dem Orchestre Philharmonique de Marseille, dem Orquesta de Valencia, den Münchner Symphonikern, den Nürnberger Symphonikern, den Lübecker Philharmonikern, Orchestre symphonique et lyrique de Nancy und dem Orchester der Klangverwaltung. Ab der Spielzeit 2017/2018 ist er Ensemblemitglied am Saarländischen Staatstheater Saarbrücken.

Simon Schweitzer (geb. 16.01.2002) begann seine musikalische Ausbildung an der Musikschule Sulzbach-Fischbachtal. Seinen ersten Violinunterricht erhielt mit vier Jahren bei Katrin Müller-Zerfaß, seinen ersten Klavierunterricht mit sechs Jahren bei Gudrun Jung. Seit 2015 ist er außerdem Schüler von Prof. Herwig Zack an der Hochschule für Musik in Würzburg.

Sowohl als Solist als auch im Ensemble besitzt Simon lange Wettbewerbserfahrung. 2008 nahm er erstmals als Geiger bei „Jugend musiziert“ teil und erspielte seitdem eine Reihe von ersten Preisen auf Regional- und Landesebene. Auf Bundesebene war er zum ersten Mal 2010 erfolgreich als Preisträger beim Florian-Meierott-Violinwettbewerb für Kinder. 2016 erreichte er einen zweiten Preis beim Bundeswettbewerb von „Jugend musiziert“ in der Kategorie Violine Solo. Auch im Fach Klavier war er bereits Landespreisträger.

Im Alter von fünf Jahren spielte Simon erstmals öffentlich anlässlich der Verleihung des Fritz-Zollnhofer-Preises. Seitdem wirkte er bei der musikalischen Umrahmung zahlreicher Veranstaltungen der Stadt Sulzbach und der Gemeinde Quierschied mit. 2013 war er als jüngster Musiker bei der 50-Jahr-Feier von „Jugend musiziert“ auf dem Halberg mit dabei. 2016 nahm er am Neujahrskonzert der Kreissparkasse Saarbrücken und beim Frühlingskonzert der Deutsch-Französischen Gesellschaft teil. Seit 2010 ist Simon außerdem Mitglied des Orchesters der Musikschule Sulzbach-Fischbachtal.

Simon wird unterstützt von der Dr. Monika Meisch-Stiftung für begabte junge Musiker und vom Förderverein der Musikschule Sulzbach-Fischbachtal.

Er besucht zurzeit die elfte Klasse des Theodor-Heuss-Gymnasiums in Sulzbach.

Künstler des Sinfoniekonzerts vom 12.11.2017

Guy Goethals ist Lehrer am Konservatorium in Luxemburg. Er studierte Saxophon an den Konservatorien von Ettelbrück  mit Roger Meis, von Luxemburg mit Roland Hensgen und von Brüssel mit Francois Daneels und Alain Crepin.

Guy Goethals war Preisträger des Wettbewerbs Concours Tenuto 1981 der belgischen Rundfunkanstalten BRT - RTBF.

Als Mitbegründer und Saxophonist des 'Quatuor de Saxophones de Luxembourg', sowie des Quartetts "The Sax Players" hat er zahlreiche Konzerte im In- und Ausland gespielt. Das 0rchestre Philharmonique de Luxembourg (0PL) greift regelmässig auf sein Spiel zurück.

Neben dem Saxophon hat Guy Goethals Geige studiert bei Marc Jacoby und Anatole Belikov. Er ist_ Gründer und Konzertmeister der beiden Ensembles 'Estro Armonico' und 'Ensembl Baroque de Luxembourg'.

Künstler des open air 2017

Tim Beuren (* 1993) erhält seit seinem vierten Lebensjahr Gitarrenunterricht. Neben solistischer und kammermusikalischer Konzerttätigkeit ist Tim in mehreren Orchestern tätig. Dazu zählen das Saarländische Zupf- und Gitarrenorchester. Des Weiteren ist er Stimmführer im Differter Saitenspielkreis e.V. sowie beim letztjährigen Konzertprojekt des Europäischen Jugend-Zupforchester EGMYO.
Seine Orchestertätigkeit führte Tim auf Konzertreisen nach Köln, Hamburg, Berlin,
Süddeutschland, sowie nach Italien und Irland. Außerdem ist Tim Mitglied im Zupfensemble der Musikhochschule Saar.
Er ist mehrfacher 1. Bundespreisträger beim Wettbewerb „Jugend musiziert“ und erzielte mehrere Bundespreise sowohl solistisch, als auch in verschiedenen Kammermusikgruppen oder als Begleiter. 2013 wurde Tim zusammen mit seinem Duo-Partner Pierre Hubertus beim 17. Giesking-Wettbewerb an der HfM Saar mit einem Förderpreis ausgezeichnet.
Tim bildet auch Gitarrenschüler aus, ist regelmäßig Dozent bei Kursen des „Bund für Zupf- und Volksmusik Saar“ und leitet die Zupf-AG des Robert-Schuman Gymnasiums Saarlouis.
Zur Zeit befindet sich Tim Beuren am Ende seines Studiums an der HfM Saar, wo er die Studiengänge „Bachelor of Musik, künstlerisch-pädagogisches Profil“ bei Prof. Stefan Jenzer sowie Schulmusik studiert.

Charlotte Dellion, Sopran

Nach dem Erhalt des Musikologie- Diploms der Fakultät Tours studierte die junge Sopranistin im Jahre 2007 am Nationalen Konservatorium für Musik in Paris bei Mireille Alcantara. Sie absolvierte dort erfolgreich ihren Master im Juni 2011. Im letzten Studienjahr studierte Charlotte an der Hochschule für Musik in Karlsruhe bei Donald Litaker. Seitdem lebt sie in Deutschland. Ihre harmonische und warme Stimme erlaubt ihr, ein lyrisches Repertoire aufzugreifen. Sie interpretiert vielseitige Rollen, wie die Gräfin in „Le Nozze di Figaro“ und Fiordiligi in „Cosi fan tutte“ (Mozart). Außerdem war sie als Gretel in „Hänsel und Gretel“ von Humperdinck und Adina in „Elisir d’amore“ (Donizetti) engagiert. In Paris spielte sie Clarice in der Oper „Il mondo della luna“ von Haydn. Im September 2012 sang sie die Hauptrolle der Oper „Armida“ von Haydn im Purpurprojekt in Kroatien. 2013 spielte Charlotte Dellion die Rolle Ellen in „Lakmé“ (Delibes), diese Oper wurde im Theater von Metz aufgeführt. Charlotte sang die „Neujahrsgala 2015 Saarlouis/Roden“ zusammen mit dem Kreis-Symphonie-Orchester Saarlouis. Im September hat sie bei den „Classic Nights 2015“ unter der Leitung von Thomas Bernardy im saarländischen Dillingen mitgewirkt. Seit September 2014 singt die Sopranistin im Saarländischen Staatstheater Saarbrücken in „Peer Gynt“ eine Säterin. In „Bluthaus“ singt sie unter der Leitung des renommierten Regisseurs Peter Mußbach die Rolle des Lukas. Im Verlauf der aktuellen Spielzeit wird sie Thalie in der Oper „Platée“ von Rameau interpretieren.

Künstler des Sinfoniekonzerts Mai 2017

Andreas Becker

Andreas Becker wurde 1994 in Saarbrücken geboren und erhielt im Alter von 6 Jahren seinen ersten Klavierunterricht. Das Horn entdeckte er mit 11 Jahren für sich und begann seine Ausbildung beim ehemaligen Solo-Hornisten des saarländischen Staatstheaters Reinhold Ernst, ehe er 2013 in der Hornklasse von Prof. Sibylle Mahni an der Hochschule für Musik Saar sein Bachelorstudium aufnahm. Neben der Teilnahme an verschiedensten Meisterkursen, u.a. bei Prof. Marie-Luise Neunecker, Prof. Jörg Brückner und Sarah Willis, sammelte er Orchestererfahrung im Landes-Jugend-Symphonie-Orchester Saar, der SommerMusikAkademie Schloss Hundisburg und der Moritzburg Festival Akademie.
Andreas Becker ist seit 2016 festes Mitglied der Jungen Deutschen Philharmonie und wechselte nach einem Engagement als 2./3. Hornist bei der Deutschen Radio Philharmonie Saarbrücken-Kaiserslautern zum Sinfonieorchester Wuppertal, wo er seit November 2016 einen Zeitvertrag als Solo-Hornist inne hat.

Künstler der Neujahrskonzerte 2017

Charlotte Dellion, Sopran (siehe oben open air 2017)

Nico Wouterse , Bariton

Der niederländische Bassbariton Nico Wouterse studierte an den Musikhochschulen von Maastricht und Amsterdam. Nach seinem Studium im klassischen Saxophon bei Adri van Velzen studierte Wouterse Gesang und Oper an der Musikhochschule in Maastricht bei Mya Besselink. Es folgten Meisterkurse u.a. bei Jean-Pierre Blivet, Margreet Honig, Leo van Oostrom und Semjon Skigin . Sein Operndebüt gab Wouterse am Theater Trier als Leporello in der Oper Don Giovanni und war dort für einige Zeit festes Ensemblemitglied. Hier begegnete er seinem heutigen Coach und Mentor Daniel-Lewis Williams. Es folgten weitere Engagements, zu nächst als festes Ensemblemitglied bei Johannes Felsenstein am Anhaltischen Theater Dessau und zugleich als gastierender Opernsänger. So interpretierte Wouterse u.a. den Escamillo bei den Festivals in Schwerin und bei „Oper Schenkenberg“ in der Schweiz. Weiter war Wouterse an zahlreichen deutschen Bühnen zu Gast, wie zum Beispiel an der Oper Köln, den Staatstheatern Oldenburg, Cottbus, Mainz und Saarbrücken, dem Nationaltheater Weimar sowie u.a. an den Operhäusern in Riga, s-Hertogen- bosch, Warschau und Liège. Seine Partien sind u.a. Escamillo, Leporello, Figaro, Warlaam, Scarpia, Don Pizarro, Kaspar, Wotan/Wande rer, Ramfis, Banquo, Padre Guardi ano, Alberich, Klingsor, Biterolf und Dreieinigkeitsmoses. Neben seiner Tätigkeit als Opensänger ist Wouterse als Konzertsänger aktiv und interpretierte die Basspar tien in Messen und Oratorien von Händel, Haydn, Mozart, Elgar und Verdi.

Johanna Schatke, Moderation

Johanna Schatke ist Konzert- und Musiktheaterpädagogin am Saarländischen Staatstheater. Ursprünglich stammt sie aus dem niedersächsischen Weserbergland, studierte in Detmold und Paderborn Musikwissenschaft, Medienwissenschaften und Theologie und beschäftigte sich für die Magisterarbeit besonders mit der Musikerin und Komponistin Fanny Hensel. Die Arbeit im kulturellen Bereich führte sie unter anderem nach Hannover, Köln und Bremen, die letzten Jahre widmete sie sich der musikwissenschaftlichen Forschung in einem Promotionskolleg der Georg-August-Universität Göttingen und arbeitete parallel freiberuflich in der Musikvermittlung der Bremer Philharmoniker. Seit Oktober 2015 stellt sie die gewonnenen Erfahrungen in den Bereichen „Musikvermittlung“ und „Konzerte für Kinder und Jugendliche“ dem Saarland mit vollem Einsatz zur Verfügung.

Künstler des Jubiläumskonzerts Carmina Burana 2016

Nelly Palmer (lyrischer Sopran) studierte Gesang an der Musikhochschule Mannheim bei Prof. Katharina Dau, wo sie ihr Diplom als Gesangspädagogin, Opern- und Konzertsängerin erhielt. 2003 hatte sie ihre erste Rolle als Une Bergère in Glucks “Armide”. 2004 feierte sie ihr Operndebüt als Pamina in Mozarts “Zauberflöte” unter dem Dirigat von Manfred Schreier. Es folgten Gastengagements am Nationaltheater Mannheim in Mozarts “Bastien und Bastienne” als Bastienne und am Pfalztheater Kaiserslautern in Lehars “Lustige Witwe” als Valencienne. Ein Engagement am Nürnberger Staatstheater als Mitglied des Internationalen Opernstudios schloss sich an. Bei den Ludwigsburger Festspielen 2008 sang sie in Pauline Viardots “Cendrillon” die Titelpartie, die sie zuvor bereits in Nürnberg innehatte. In Ibiza-Stadt war sie im Sommer 2006 in Verdis “La Traviata” als Violetta und im Sommer 2009 in Puccinis “La Boheme” als Mimi auf der Bühne zu sehen. In der Spielzeit 2009/2010 war sie festes Ensemblemitglied am Stadttheater Bremerhaven, wo sie unter anderem als Gräfin Almaviva in Mozarts “Die Hochzeit des Figaro” und als Fennimore in Kurt Weills “Der Silbersee” auf der Bühne stand. Gastengagenemts in Neustadt a.d. Weinsstr. als Blanche in Poulencs “Die Dialoge der Karmeliterinnen” 2011, am Landestheater Detmold 2011/12 und am Landestheater Schleswig-Holstein 2015/16 als Gräfin Almaviva in Mozarts “Die Hochzeit des Figaro” sowie als Auguste in Blachers “Preußisches Märchen” am Landestheater Schleswig-Holstein 2012 folgten. In der Spielzeit 2013/14 debütierte sie als Rosalinde in Strauss' “Die Fledermaus” in Luxemburg und ist seit 2011 Ensemblemitglied der TourneeOper Mannheim.
Ihre Konzerttätigkeit im Bereich Lied, Konzert, Oratorium und Oper führte Nelly Palmer ins In- und Ausland. So war sie u. a. als Solistin in der Meistersingerhalle in Nürnberg in Paul McCartneys Oratorium “Ecce cor meum” zu hören, bei den Requien von Brahms und Faurè, mit den Heilbronner Symphonikern in Mahlers 4. Sinfonie, mit dem Städtischen Orchester Bremerhaven in Mahler 2. Sinfonie, in Bachs “Johannespassion”, in Mendelssohn-Bartholdys “Elias” in Meran und Brixen, sowie dem Lobgesang in Bozen und in Beethovens “Missa solemnis” in Zielona Gora.
Außerdem absolvierte sie Meisterkurse bei Helmut Deutsch, Ulrich Eisenlohr, Dietrich Fischer-Dieskau, Reri Grist, Klesie Kelly, Rudolf Piernay, Anna Reynolds, Maria Venuti, Ruth Ziesak, Peer Boysen, Claudia Eder und ist Preisträgerin verschiedener Wettbewerbe und Trägerin der Richard-Strauss-Plakette.

Algirdas Drevinskas, Tenor wurde in Biržai (Birsche), Litauen geboren.Vor seinem Gesangsstudium studierte er Chordirigieren an dem Konservatorium von Klaipėda (Memel),Litauen.Ab 1989 studierte er an der litauischen Musikakademie in Vilnius Gesang (Klassen von Sergej Larin und Prof. Virgilijus Noreika) und schloss dieses Studium 1995 mit dem Diplom ab. Seit seinem zweiten Studienjahr war er an der litauischen Oper (Vilnius) engagiert.Ab 1993 studierte er an der Universität für Musik in Graz (Österreich) Gesang (bei oH. Prof. Josef Loibl) und Musikdramatische Darstellung (bei oH.Prof. Wolfgang Schmid und oH. Prof. Christian Pöppelreiter). Er schloss das Studium 1998 mit Auszeichnung ab.Im Frühjahr 1996 ging Algirdas Drevinskas als Finalist des vom Grazer Wagner Forum ausgeschriebenen 1.Gesangswettbewerbes hervor.Stipendiat des Wagner-Verbandes Saarbrücken für das Jahr 1999.Sponsor Club Preis des Saarländischen Staatstheaters für das Jahr 2012.Konzerte in Belgien, Bosnien, Frankreich, Österreich, Japan, Luxemburg, Litauen, Russland, in der Schweiz, Slowenien, U.S.A.Gastspiele auf den deutschen Bühnen in Bonn, Braunschweig, Darmstadt, Essen, Freiburg, Karlsruhe, Landshut, Ludwigsburg, Mainz, Oldenburg, Passau, Regensburg, Wiesbaden, Worms,

Würzburg. Ab Spielzeit’98/99 ist er als lyrischer Tenor am Staatstheater Saarbrücken engagiert.Seine wichtigsten Rollen sind Mozart-Partien, Alfredo in Verdis "La Traviata", Florestan in Beethovens „Fidelio“ ,Lenskij in "Eugen Onegin", Werther in Massenets "Werther".Im Repertoire des Sängers sind über 70 Rollen (Oper-Operette-Musical) und über 75 Partien in Oratorien-Messen-Kantaten.

Stefan Röttig

Stefan Röttig betrieb private Gesangsstudien bei Anneliese Schlosshauer, George-Emile Crasnaru und Brigitta Seidler-Winkler. Darüber hinaus nahm er an Meisterkursen bei Cornelius C. Reid, Claudia Eder, Romeo Alavi Kia und Alberto Zedda teil. Engagements führten ihn an die Kammeroper Wien, zum Festival Mozart in Schönbrunn, zum Schleswig-Holstein-Musikfestival, an die Staatsoper Stuttgart, die Oper Köln sowie an die Hamburgische Staatsoper. Stefan Röttig war sowohl Stipendiat des Richard-Wagner-Verbandes Saarland als auch Finalist des internationalen Wagnerstimmen-Gesangswettbewerbs 2000 in Saarbrücken sowie Preisträger des internationalen Robert Stolz-Wettbewerbs in Hamburg.

Am Saarländischen Staatstheater ist Stefan Röttig seit der Spielzeit 2003/2004 als lyrischer Bariton engagiert. In den vergangenen Spielzeiten sang er hier unter anderem il conte di Almaviva in »Die Hochzeit des Figaro«, den Silvio in »Der Bajazzo«, Escamillo /  Moralès in »Carmen«, den Heerrufer in »Lohengrin«, den Figaro in »Il barbiere di Siviglia«, Papageno in »Die Zauberflöte«, Danilo in »Die lustige Witwe«, Fürst Jeletzky in »Pique Dame«, den Ping in »Turandot«, den Aeneas in »Dido und Aeneas«, den Peter in »Hänsel und Gretel«, Agamemnon in »Die schöne Helena«, Don Fernando in »Fidelio«, Dandini in »La Cenerentola«, Épaphus in »Phaeton« sowie Sharpless in »Madama Butterfly«.

Quelle: www.theater-saarbruecken.de/ensemble/opera/chanteurs-solistes/stefan-roettig.html

Künstler der Neujahrskonzerte 2016

Marina Ochsenreither studierte an der Hochschule für Musik Saar Bachelor of Music mit Hauptfach Klarinette bei Jörg Lieser und Prof. Johannes Gmeinder. Sie schloss diesen 2015 erfolgreich ab. Außerdem studiert sie Lehramt mit den Fächern Musik, Geschichte und Deutsch an der Hochschule für Musik Saar und der Universität des Saarlandes.
Seit Wintersemester 2015 absolviert Marina Ochsenreither an der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Mannheim den Master of Music mit künstlerischer Ausrichtung im Hauptfach Klarinette bei Prof. Rainer Müller-van Recum. Sie ist Stipendiatin bei der Studienstiftung Saar und der Bruno und Elisabeth Meindl Stiftung. Ebenso erhielt sie ein Deutschlandstipendium.
Die junge Klarinettistin erhielt Meisterkurse mit Schwerpunkt Solo und Kammermusik bei Prof. Eduard Brunner und Prof. Manfred Lindner. Marina Ochsenreither spielt in verschiedenen Orchestern, u.a. dem LandesJugendBlasOrchester Rheinland-Pfalz und ist seit 2013 festes Mitglied des Homburger Sinfonieorchesters. Kammermusikalisch konzertiert sie rege mit der Harfenistin Clara Dicke als Duo Eklatant und wirkt in verschiedenen Ensembles der Musikhochschule Mannheim mit. In der Spielzeit 2013/2014 absolvierte Marina Ochsenreither ein Praktikum für Klarinette und Bassklarinette am Saarländischen Staatstheater bei der Kinderoper „Kannst du pfeifen Johanna“.

Der junge Tenor Carlos Moreno Pelizari wurde in Santiago de Chile geboren und studierte dort an der Pontificia Universidad Católica de Chile. Seit 2011 setzt er sein Studium bei Prof. KS Wolfgang Millgramm an der Folkwang Universität der Künste in Essen fort.
Als Solist trat er mit verschiedenen Oratorien und Opern in den bedeutendsten Theatern und Konzertsälen seiner Heimat auf. Carlos Moreno Pelizari sang in Münster die Partie des Ferrando in "Così fan tutte" und war am Theater Dortmund engagiert, wo er u.a. als Almaviva in "Der kleine Barbier" und als Brummhold in "Der unglaubliche Spotz" von Mike Svoboda zu erleben war.
In der Spielzeit 2014/15 war er Ensemblemitglied am Landestheater Detmold und sang dort mit großem Erfolg Nemorino in "L'elisir d'amore" (Donizetti), Tamino in "Die Zauberflöte" (Mozart), Cassio in "Otello" (Verdi) und die Partie des Belfiore in "Die Gärtnerin aus Liebe" (Mozart).
Im Frühjahr 2015 debütierte er am Theater Magdeburg als Gast in der Partie des Alfredo in Verdis "La Traviata".
Mit Beginn der Spielzeit 2015/16 wechselte er ans Saarländische Staatstheater in Saarbrücken und hatte bereits als Don Ottavio in "Don Giovanni" (Mozart) ein erfolgreiches Hausdebüt. Im Folgenden wird er in Saarbrücken in den Partien des Mercure in "Platée" (Rameau), Duca in "Rigoletto" (Verdi) und Fenton in "Falstaff" (Verdi) zu erleben sein.

Foto André Mailänder

Die Texanische Sopranistin Elizabeth Wiles schloss ihr Studium an der University of Houston mit dem Bachelor of Music und am Cincinnati College-Conservatory of Music mit dem Master of Music ab.
Dazwischen kam ein Engagement an der San Francisco Opera/Western Opera Theater als Micaela in „Carmen”.
Am Saarländischen Staatsthear Saarbrücken ist sie seit der Spielzeit 2003/2004 engagiert. Dort sang sie u.a. die Zdenka in „Arabella”, die Eurydike in „Orfeus in der Unterwelt”, die Poppea in „Agrippina”, wofür sie den Sponsor Club Preis des Staatstheaters erhielt, Rosina, Gretel, die Titelrolle in „Sakontala“ von F. Schubert, wofür sie eine Nominierung in der Zeitschrift „Opernwelt“ erhielt als Nachwuchsküstlerin des Jahres, Dido, Susanna, Gilda und Lucia. Aktuell ist sie als Oscar, Pamina und Donna Anna zu erleben. Hinzu kommen Ellen Orford in Brittens Meisterwerk „Peter Grimes“ und Alice in „Falstaff“.
Frau Wiles ist auch eine gefragte Interpretin für Konzerte und Liederabende. Sie war bereits in Konzert-Übertragungen des Saarländischen Rundfunks live zu hören, beim Kammerkonzerten, wie den „Wesendonck Liedern“ von Richard Wagner. Auf Einladung der Richard-Wagner-Verbände Saarbrücken und Trier trat sie in Lieder- abenden auf. Schon mehrere male war sie Solistin bei den Weihnachtskonzerten der Trierer Sängerknaben, beim Homburger Sinfonie Orchester und beim Kreis Symphonie Orchester Saarlouis.

 Musiker, Komponist, Dirigent, Coach und Trainer Prof. Dr. Holger Hettinger ist Redakteur und Moderator von Deutschlandradio Kultur. Schwerpunkte seiner hörfunkjournalistischen Tätigkeit sind die Bereiche Musik und Kino, wo er u.a. die Konzerte der Reihen „Hörprobe“ und „Debüt im Deutschlandradio Kultur“ aus der Berliner Philharmonie moderiert. Zuvor arbeitete er beim ARD-Hörfunkstudio Athen als Korrespondent und Storymaker bei den Olympischen Sommerspielen 2004. Seit 2001 hat er einen Lehrauftrag für Hörfunkjournalismus am Lehrstuhl für Kultur- und Mediengeschichte der Universität des Saarlandes, nachdem er 1999 Moderator der Preisverleihung der unabhängigen und internationalen Jury der Berlinale wurde.

Der gebürtige Saarlouiser hat Musikwissenschaft, Kunstgeschichte, Mittelalterliches Latein sowie Musik in Freiburg studiert und wurde 1996 mit einer Dissertation zum Thema „Studien zur choralgebundenen Orgelmusik in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts“ promoviert. Nach langjähriger freier Mitarbeit bei der Saarbrücker Zeitung trat er 1994 eine Stelle beim Saarländischen Rundfunk als Orchesterdramaturg des Rundfunk-Sinfonieorchesters Saarbrücken an. Anschließend war er als Moderator und Wellenredakteur für den Sender beschäftigt. Prof. Dr. Hettinger ist seit 1985 journalistisch tätig. Zudem hat er mehrere Filmmusiken und Orchesterwerke geschrieben und ist als Dirigent aktiv.

An der „Macromedia Hochschule für Medien und Kommunikation“ möchte Holger Hettinger als Professor für Journalistik seine Überzeugung einbringen, dass guter Journalismus viel mit Augenmaß, Präzision, Wissensdurst, mit Lust an der Sprache und deren Musikalität sowie mit einer gesunden Portion kritischer Distanz zu sich selbst und zum Berichtsgegenstand zu tun hat.

Den Homburger Sinfonikern vom Homburger Sinfonieorchester, (HKSO e.V.) ist er seit vielen Jahren freundschaftlich verbunden.

 

 

Künstler des Sinfoniekonzerts vom 22.11.2015

Guy Goethals, Saxophon (siehe Sinfoniekonzert 12.11.2017)

Künstler der Festa Italiana 2015

Sylvia Hamvasi, an operatic résumé

The Budapest-born soprano Sylvia Hamvasi studied at the Academy of music in her hometown. She attended master classes with Vera Rózsa, Julia Hamari, Nicholas Clapton, her masters were Ilona Bakonyi, Julia Bikfalvy, Gabor Jelinek.
She won prizes at international competitions Lucia Popp and Francesco Vignas.
     Her debut was as  Gilda   and Pamina   at the Hungarian State Opera. In Budapest, she gave many concerts and made recordings for the Hungarian Radio under the direction of   Tamás Vásáry with the Hungarian Radio Orchestra  and had several early music projects with the Orfeo Orchestra under György Vashegyi.                        
     She gave concerts e.g., in Belgium, in Spain, in Italy, in France, and a song recital  in   the Wigmore Hall in London.
     She has performed e.g. at the Hamburg State Opera  as Erminde in Keiser's Jodelet (under M. Alessandro de Marchi),  in Bonn and Wuppertal as Mimi  (directed by Dietrich Hilsdorf) and in Frankfurt as Konstanze  (directed by Christof Loy) and Antonia.   
                          
     Sylvia Hamvasi is since 2001/02  member of the Deutsche Oper am Rhein. During this time she  won her audience with major Mozart roles as Contessa, Konstanze, Fiordiligi, Donna Anna, Sandrina ("La Finta Giardiniera"), Susanna, Pamina, Celia and Lucio Cinna ("Lucio Silla"), as well as Lucia di Lammermoor (under M. Barbacini), Antonia (Offenbach "Les Contes d'Hoffmann", under M. Baldo Podic), Mimi (under M. Bellincampi), Nedda, Gilda (under M. Corti),  as The Cunning Little Vixen (Janacek), Cleopatra (Handel" Giulio Cesare in Egitto) ",  Blanche (Poulenc's "Dialogues des Carmelites"),   The Governess (Britten," The Turn of the Screw "), Titania (Britten, "A Midsummer Night's Dream), Lady Ellen (Britten,” Peter Grimes”; directed by Immo Karaman),  the role of Princess Clara in Zemlinsky's Zwerg and with different parts of the Monterverdi-cycle.
     Of extraordinary powers of persuasion was her interpretation of the title role in Gustav Charpentier's opera "Louise” (under Jonathan Darlington), an operatic rarity, which caused a sensation  in the tense staging by Christof Loy at the beginning of  the season 2008/09.  
     In 2013 she performed Richard Strauss' Four Last Songs under Axel Kober in the Tonhalle of Düsseldorf.
     In Mai 2014 she gave  her debut as Elsa in Wagner's Lohengrin, 2015 as Suor Angelica in Puccini Trittico, and had several concerts of Verdi:Requiem.

James Bobby, Foto: Klaudia Taday

James Bobby

studierte in London an der Guildhall School of Music and Drama bei Thomas Hemsley. 2002/03 wechselte er ans Opernstudio der Opéra National du Rhin in Straßburg. Er gastierte u. a. in Innsbruck als Rodrigo (Verdi »Don Carlo«) und Sharpless (Puccini »Madama Butterfly«), in Biel Solothurn als Kaiser Overall (Ullmann »Der Kaiser von Atlantis«), in Freiburg als Schaunard (Puccini »La Bohème«) sowie in Hamburg als Prior Walter (Eötvös »Angels in America«). 2006 bis 2009 war er Ensemblemitglied am Staatstheater Oldenburg. Dort sang er u. a. Escamillo (Bizet »Carmen«), Belcore (Donizetti »L’elisir d’amore«), Musiklehrer (Strauss »Ariadne auf Naxos«), Captain (Adams »The Death of Klinghoffer«), Andrej (Eötvös »Drei Schwestern«), Wolfram (Wagner »Tannhäuser«), Germont (Verdi »La traviata«), Tarquinius (Britten »The Rape of Lucretia«), Albert (Massenet »Werther«), Don Pizarro (Beethoven »Fidelio«) und Gabey (Bernstein »On the Town«). 2009/10 gastierte er in Oldenburg als Don Giovanni (Mozart) und Luna (Verdi »Il trovatore«) sowie in Barcelona, Luxemburg und Brüssel. 2009 bis 2013 war James Bobby Ensemblemitglied der Deutschen Oper am Rhein, wo er u. a. als Bruno (Widmann »Das Gesicht im Spiegel«), Marcello (Puccini »La Bohème«), Lescaut (Massenet »Manon«), Ned Keene (Britten »Peter Grimes«), Nick Shadow (Strawinski »The Rake’s Progress«), Marquis de la Force (Poulenc »Dialogues des Carmélites«), Escamillo (Bizet »Carmen«), Alfio (Mascagni »Cavalleria rusticana«), Geisterbote (Strauss »Die Frau ohne Schatten«) und in der Titelpartie der Uraufführung »Mörder Kaspar Brand« von Anno Schreier zu erleben war. Im Sommer 2013 war er als James Vane und Basil Hallward in der für den Reumert Preis nominierten Inszenierung von »The Picture of Dorian Gray« an der Dänischen Nationaloper in Aarhus zu Gast.

In Saarbrücken stellte sich James Bobby als Cortez in Rihms »Die Eroberung von Mexico« vor. Seit 2013/2014 gehört er zum Opernensemble des SST und verkörperte bisher Coppélius/Miracle/Dapertutto in »Hoffmanns Erzählungen«, den Gefängnisdirektor Frank in der »Fledermaus«, Albert in »Werther«, den Geisterboten in »Die Frau ohne Schatten« sowie die Titelpartie in Verdis »Macbeth«.

Künstler des Konzerts am 31.5.2015

Thomas Duis wurde 1958 in Frankfurt am Main geboren.  Seine Schulzeit verbrachte er in Köln, in Königstein im Taunus  und in England. Nach dem Abitur im Jahre 1978 studierte er  in Hannover und in Leeds. Dem Diplom als Musiklehrer im Jahr 1982 folgten die  künstlerische Reifeprüfung (1983) wie auch das Konzertexamen (1986). Während dieser Zeit wurde Thomas Duis Stipendiat der Studienstiftung des Deutschen Volkes und des Deutschen Musikrats.

1982 gewann Thomas Duis den Wettbewerb der Deutschen Musikhochschulen  und wurde in der Folgezeit Preisträger, bzw. Sieger renommierter Klavierwettbewerbe auf fünf Kontinenten, u.a. in München (ARD), Sydney, Salt Lake City, Köln, Pretoria, Maryland, Leeds, Vercelli, Athen und Tel Aviv (Rubinstein). 

Es folgten Tonträgerproduktionen u.a. mit EMI, Capriccio, MDG (Dabringhaus & Grimm),  Orfeo, CPO, telos music, Klavins Music, teils prämiert u.a. mit dem Deutschen Schallplattenpreis, und Konzertengagements weltweit.

Als musikalischer Botschafter des Goethe – Instituts  konzertierte Thomas Duis u.a. in Algier, Athen, Atlanta, Beirut, Bordeaux, Casablanca, Damaskus, Istanbul, Kairo, London, Manchester, Moskau, Tel Aviv, Tunis und Warschau.
Thomas Duis ist regelmäßiger Gast int. Musikfestivals ( u.a. Schleswig Holstein, Mecklenburg-Vorpommern, Rheingau, Dresden, Kissinger Sommer, Ludwigsburg, Musikfestspiele Saar, Klavierfestival Ruhr, Echternach, Mozartfest Würzburg, Chopin Festival Warschau, Braunschweig Classix, Melbourne, Harrogate) und konzertiert als Solist u.a. mit Israel Philharmonic, Radio-Sinfonieorchester Prag, RSO des HR, des NDR, des BR, des SR,  Utah Symphony, Tschechische Philharmonie, Sydney Symphony.

Zu seinen Kammermusikpartnern gehören u.a. Joshua Bell, Albrecht Breuninger,  Maxim Vengerov, Tanja Becker-Bender, Sergej Krylow, Gustav Rivinius, Reinhold Friedrich, Eduard Brunner, Gaby Pas van Riet, Wolfgang Meyer, das Consortium Classicum, das Tokyo String Quartet, das Mannheimer Streichquartett und das Auryn Quartett.

In 2014 tourte Thomas Duis u.a. mit dem 1. Klavierkonzert von Johannes Brahms durch Deutschland ( Herkulessaal München, Liederhalle Stuttgart, Meistersingerhalle Nürnberg, Congress Centrum Karlsruhe ), konzertierte in den USA  und  nahm Kammermusikwerke von Glinka mit dem Consortium Classicum auf.
Für 2015 sind Konzerte in Deutschland ( 2. Klavierkonzert von E. Mac Dowell ), Italien, Grossbritannien, Polen ( 2. Klavierkonzert von F. Chopin ) und Asien geplant.

1994 erhält Thomas Duis einen Ruf als Hochschulprofessor nach Graz,
1998 wechselt er an die Hochschule für Musik Saar, deren Rektor er von 2004
bis 2012 war.
Einige der Studierenden seiner Klasse haben Preise bei sowohl nationalen- als auch internationalen Klavierwettbewerben erringen können und erhielten Rufe, u.a. an die Liszt-Akademie Budapest.
Thomas Duis ist regelmäßig Juror nationaler und internationaler Wettbewerbe.
2007 wurde er zum Officier dans  l´ordre des Palmes academiques ernannt.


Künstler der Neujahrkonzerte 2015

Yitian Luan, Sopran,

Jevgenij Taruntsov, Tenor

Florian Brech, Flöte

Holger Hettinger, Moderation

Yitian Luan

Yitian Luan

Die junge, chinesische Sopranistin Yitian Luan schloss ihre Gesangsausbildung  an den Hochschulen für Musik Detmold und Köln (Diplom und Konzertexamen) mit Auszeichnung ab. Sie wurde mehrfach mit Preisen internationaler Gesangs-wettbewerbe ausgezeichnet, u.a. 2010 mit dem 1. Preis beim Internationalen Hans Gabor Belvedere Wettbewerb in Wien, 2011 mit dem 2. Preis des Internationalen Belcanto Gesangswettbewerbs in Passau und 2012 mit dem 3. Preis beim europäischen Opernwettbewerb »Debut« in Weikersheim. Vom Bremer Journalisten Gerhart Asche wurde sie im Jahrbuch der Zeitschrift »Opernwelt« als beste Nachwuchssängerin 2012 nominiert. Seit ihrem Debüt 2006 als Lucia in »Lucia di Lammermoor« am Landestheater Detmold sang Yitian Luan Partien wie Olympia (»Hoffmanns Erzählungen«), Konstanze (»Die Entführung aus dem Serail«), Donna Anna (»Don Giovanni«), Liù (»Turandot«), Mimì (»La Bohème«), Violetta (»La Traviata«), Gilda (»Rigoletto«), Oscar (»Un ballo in maschera«), Prima Donna (»Viva la Mamma«) sowie Rosalinde (»Die Fledermaus«) an den Opern Köln, Bremerhaven und Niederbayern, am National Centre for the Performing Arts Peking (NCPA), bei den Eutiner Festspielen sowie bei den Sommerfestspielen der Opera på Skäret in Schweden.

Ihre rege Tätigkeit als Konzertsängerin führte sie durch ganz Deutschland, in die Niederlande, nach Frankreich, Italien, Österreich, Polen, nach China, Korea und auf eine Tournee durch Taiwan. Sie war außerdem zu Gast in bedeutenden Konzertsälen wie der Berliner, der Busaner und der Shanghaier Philharmonie, dem Kulturpalast Dresden und sang unter der Leitung von u. a. Myung-Whun Chung, Yeol Levi und Michael Saendling. 

Quelle: http://www.theater-saarbruecken.de/ensemble/oper/solistinnen/yitian-luan.html


Jvgenij Taruntsov ,Tenor,
tritt wieder bei einem Neujahrskonzert mit dem HKSO auf.

Er wurde 1975 in Tschernigov (Ukraine) geboren und studierte Klarinette bei Prof. Kalio Mühlberg sowie Gesang bei Prof. Nikolaj Ogrenitsch am Neshdanova-Konservatorium in Odessa. Im Jahre 2001 nahm er an der Hochschule für Musik "Hanns Eisler" in Berlin ein Gesangsstudium bei Reiner Goldberg auf und besuchte 2002 Meisterkurse bei Inge Borkh und Dietrich Fischer-Dieskau. Wichtige Anregungen während seines Studiums erhielt er auch von dem Dirigenten Edwin Scholz.

Jevgenij Taruntsov arbeitete als Klarinettist und Soloklarinettist u.a. beim Philharmonischen Kammerorchester Odessa und ist auch als Komponist von Instrumental- und Bühnenwerken hervorgetreten. In den Spielzeiten 2005-2007 war Jevgenij Taruntsov am Bremer Theater engagiert, wo er unter anderem als Rodolfo in "La Bohème", Herzog von Mantua in "Rigoletto", Don José in "Carmen", Gardefeu in "La vie parisienne", Melot in "Tristan und Isolde", Belfiore in "La finta giardiniera" sowie als Bastien in "Bastien und Bastienne" zu hören war. Gastengagements führten ihn an die Deutsche Staatsoper Berlin ("Die Nase" von Schostakowitsch), ans Stadttheater Klagenfurt (Hermann in "Pique Dame") sowie an das  Mecklenburgische Staatstheater Schwerin (u.a. Don José in "Carmen" und Boris in "Katha Kabanova"). Seit Beginn der Saison 2007/08 ist er Ensemblemitglied am Saarländischen Staatstheater, wo er in seiner ersten Spielzeit als Alfredo in "La Traviata" und Dymchenko in der Deutschen Erstaufführung der Oper "Eis und Stahl" erfolgreich war. 2008 sang Jevgenij Taruntsov den Don José in "Carmen" am Teatro Coccia in Novara sowie in Saarbrücken, wo er in der Spielzeit 2008/2009 für die Titelpartie in der Europäischen Erstaufführung der Oper "Der erste Kaiser" von Tan Dun verpflichtet wurde, des weiteren Camille de Rosillon in "Die lustige Witwe", Narraboth in "Salome" sowie erneut Don José singt. Für letztere Partie wurde er auch von der Staatsoper Zagreb zu Gastauftritten verpflichtet. Im April 2009 sang Jevgenij Taruntsov am Teatro Coccia in Novara die Uraufführung der Oper "La Zingara Guerriera" von Paolo Limiti. In der Spielzeit 2010/2011 interpretierte er in Saarbrücken Don Ramiro in Rossinis "La Cenerentola" sowie den Paris in "Die schöne Helena" von Offenbach , in der folgenden Saison Pinkerton in "Madama Butterfly", Tebaldo in "Romeo und Julia" sowie Lenski in "Eugen Onegin".  Von den Léhar-Festspielen in Bad Ischl wurde er für die Partie des Joszi in "Zigeunerliebe" engagiert. 

Am Staatstheater Saarbrücken sang er in der Spielzeit 2012/2013  den Lenski, außerdem Faust in "Fausts Verdammnis" und den Herzog in "Rigoletto".

Florian Brech wurde 1983 in Trier geboren. Den ersten Kontakt mit Musik hatte er bereits mit 8 Jahren.  Er studierte an der Musikhochschule Saarbrücken Instrumentalpädagogik  mit Hauptfach Flöte bei Carlo Jans und schloss dieses 2007 mit Diplom ab. 2010 erwarb er das Diplom im Studiengang Orchestermusik (Prof. Dirk Peppel) an der Hochschule für Musik und Tanz Köln/Wuppertal. Zahlreiche Meisterkurse u.a. bei Janos Balint, Craig Goodman, Robert Dick, Michael Faust und Kammermusikkurse u.a. bei Prof. Eduard Brunner sowie die Teilnahme am Festival junger Künstler in Bayreuth, ergänzen seine Ausbildung.  Florian Brech arbeitet als Instrumental- und Musikpädagoge. Erst kürzlich konnten wir Ihn als festes Mitglied unseres Orchesters gewinnen.

 

 

Künstler des Sinfoniekonzerts am 30.11.2014

Martin Hennecke (©DMW/Michael Haring)

Martin Hennecke kann auf eine reiche Orchestererfahrung blicken.
So trat er als Pauker und Schlagzeuger u. a. mit den Bremer Philharmonikern, den Bamberger Symphonikern, der Deutschen Staatsphilharmonie Ludwigshafen, der Deutschen Radio Philharmonie Saarbrücken/Kaiserslautern, den Essener Philharmonikern, dem Gürzenich-Orchester Köln, dem Orchestre Philharmonique Luxembourg, dem Orchester des Pfalztheaters Kaiserslautern, der Badischen Staatskapelle Karlsruhe, dem Nationaltheaterorchester Mannheim, dem Südwestdeutschen Kammerorchester Pforzheim, den Stuttgarter Philharmonikern, dem Radio-Sinfonieorchester Stuttgart des SWR oder dem Qatar Philharmonic Orchestra auf.

Er spielte u. a. unter Dirigenten wie Herbert Blomstedt, Matthias Pinscher, David Geringas, Helmuth Rilling, Toshiyuki Kamioka, Markus Stenz, Dimitri Kitajenko, Siegfried Köhler, Erwin Ortner und Nicolas Milton.

Diese Aktivitäten führten ihn u. a. in die Kölner Philharmonie, die Liederhalle Stuttgart, das Arsenal Metz, die Philharmonie Luxemburg, das Bahrain National Theatre, das Qatar Opera House, das Esplanade Theatre Singapur, die Shanghai Concert Hall, das Shanghai Grand Theatre und die Congresshalle Saarbrücken.

Martin Hennecke erreichte die 3. Runde des Deutschen Musikwettbewerbs 2013 in der Kategorie „Schlagwerk Solo“ und erhielt dafür das Stipendium des Deutschen Musikwettbewerbs. Er wurde außerdem in die „Bundesauswahl Junger Künstler“ aufgenommen.

Seit 2009 ist er stellvertretender Solopauker des Saarländischen Staatsorchesters. Neben dieser Tätigkeit tritt er regelmäßig mit dem Ensemble „Percussion Under Construction“, dem Schlagzeug-Ensemble des Saarländischen Staatorchesters, solistisch und kammermusikalisch auf.


Martin Hennecke wirkte an zahlreichen Ur- und Erstaufführungen mit, darunter der deutschen Erstaufführung von „Doctor Atomic“ von John Adams.

Künstler der Festa Italiana 2014

Sandra Moon wurde in Ohio (U.S.A.) geboren und studierte dort am Cincinnati-Conservatory of Music Gesang.

Ihr Debüt gab sie neben Placido Domingo an der Lyric Opera of Chicago als Frasquita in Jean-Pierre Ponnelles Carmen Inszenierung. In ihrem ersten Engagement in Aachen sang sie u.a. Sophie in Der Rosenkavalier, Pamina, Susanna, Oscar, Gretel und Norina.

Von 1992 bis 1997 gehörte Sandra Moon zum Ensemble des Badischen Staatstheaters Karlsruhe. Dort war sie u.a. als Mimi, Liu, Donna Anna, Manon und Maria Stuarda zu hören. Von 1997 bis 2012 war Sandra Moon beim Staatstheater am Gärtnerplatz in München engagiert. Gastengagements führten sie nach New York, Milwaukee, Cleveland, Köln, Bonn, Düsseldorf, Wien, Paris, Warsaw, Mallorca, Leipzig und Dresden. Ihr Rollenrepertoire umfasst über 100 Rollen z.B. Mimi, Butterfly, Liu (Turandot), Suor Angelica, Violetta, Amalia (I Masnadieri), Giovanna d'arco, Chrysothemis, Agathe, Alice Ford, und Martha.

Sandra Moon sang mit den Münchner Philharmonikern unter der Leitung von Sergiu Celibidache das Sopransolo im Deutschen Requiem von Johannes Brahms. Bei den internationalen Händel Festspielen in Karlsruhe war sie als Asteria in Tamerlano, Fulvia in Ezio und Onorio in Amadigi zu hören. Bei den Dresdner Musikfestspielen, wie auch in Halle, sang Sandra Moon die Rolle der Zulma in Naumanns Cora und Alonzo, dirigiert von Rene Jacobs.

Harrie van der Plas wurde in Rosmalen/Niederlande geboren und erhielt seine Ausbildung
Am Konservatorium der Stadt Maastricht sowie an der Opernschule der Staatlichen Hochschule für Musik in Karlsruhe.
Gastspiele führten ihn nach Holland, Belgien, Dänemark, England, Frankreich, Die Schweiz, Kroatien, Slowenien, Polen, Rumänien, Tschechien und Österreich.
Feste Engagements hatte der Tenor am Staatstheater Darmstadt, am Badischen Staatstheater Karlsruhe und seit der Spielzeit 2002/03 am Staatstheater am Gärtnerplatz in München.
Eine Aufführung von „Der Zigeunerbaron“, Harrie van der Plas sang dort der Titel-Partie, während die See-Festspielen Mörbisch ist als D.V.D. erschienen.
Gastspiele folgten an den Theatern Baden-Baden, Basel, Berlin(Deutsche Oper und Komische Oper), Bremen, Dortmund, Frankfurt, Hamburg, Hannover , Koblenz, Leipzig, Mannheim, Nürnberg, Wiesbaden, Nederlandse Reisopera, Opera North Leeds, Opera Zuid Maastricht und Volksoper Wien, wo er mit bedeutende Dirigenten sang:
Marcello Viotti, Antonio Guadagno, Kirill Petrenko, Kazushi Ono, Oliver von Dohnanyi, David Stahl, Yakov Kreuzberg., Arthur Fagan.

Copyright Bild: Felix Broede

 Lea Birringer, kürzlich von der Presse als "neuer Stern am Musikhimmel" gefeiert, gab mit 14 Jahren ihr Solo-Debüt zusammen mit den Berliner Symphonikern unter Pavel Baleff. Seitdem ist sie sowohl als Solistin wie auch als Kammermusikerin sehr gefragt und erhielt Einladungen zu internationalen Festivals, wie den Salzburger Festspielen, dem Sommerfestival AlpenKlassik Bad Reichenhall oder dem Oleg Kagan Musikfest.

Sie war zu Gast in bedeutenden Musikzentren Europas, u.a. in der Philharmonie Berlin, in der Laeiszhalle Hamburg, im Musikverein Wien, im Konzerthaus Berlin, im Teatro del Maggio Musicale Fiorentino in Florenz, im Pariser Louvre und im Großen Saal des Tschaikowski-Konservatoriums in Moskau.
Sie konzertierte zusammen mit Orchestern, wie dem Orchestra Sinfonica di Roma unter Fabio Mechetti, der Südwestdeutschen Philharmonie Konstanz unter Gunter Kahlert, dem ehemaligen Rundfunk-Sinfonieorchester Saarbrücken unter Johannes Debus, der Deutschen Radio Philharmonie unter Jean-Michaël Lavoie, dem Georgischen Kammerorchester Ingolstadt und der Deutschen Kammerakademie Neuss/Rhein.

Roland Kunz (Conferencier)

Jahrgang 1960. Beim SR seit 1983 als Moderator und Programmgestalter verschiedener Musiksendungen auf SR 2 KulturRadio: KlassikHits für Kids; Morgenmusik; Abendmusik, En Passant, Clair de lune und AprèsMidi.
Studium der Musikwissenschaft, Kunstgeschichte und Literatur; Gesangsstudium in Holland und Frankfurt. Seit 1990 internationale Auftritte als Countertenor. Seit 1995 Crossover-Projekte als klassischer Countertenor mit Band (Orlando & die Unerlösten).
Eigentlich keine Zeit für Hobbys. Trotzdem Eis-Schnelllauf, Foie gras und die Berge. 

Gernot Scheerer, Mundharmonika

Andy Caspar, E-Gitarre

 

 

 

Künstler des Sinfoniekonzerts Mai 2014

Fedele Antonicelli
Mit 5 Jahren erhielt der 1973 geborene italienische Pianist seinen ersten Klavierunterricht. Er graduierte 1994 mit Auszeichnung am N. Piccinni-Konservatorium (Bari).
Fedele Antonicelli nahm an zahlreichen Meisterkursen teil, u. a.  bei S. Fiorentino, M. Pressler, A. Ciccolini, M. T. Somma, A. Speranza und an der Cadenabbia International Piano Foundation.
Er war mehrmals Preisträger bei vielen nationalen und internationalen Wettbewerben, unter anderem beim Arturo Benedetti Michelangeli International Piano Competition (I. Preis), beim Walter Gieseking Wettbewerb in Saarbrücken (I. Preis), beim Klavier-Hochschulwettbewerb in Rostock (II. Preis), beim Ciutat de Carlet (II. Preis). Im Rahmen des ARD-Musikwettbewerbs 2002 hat Fedele Antonicelli den „Münchner Kammerorchester Sonderpreis“ für seine Interpretation von Mozarts Klavierkonzert KV 449 gewonnen.
Er spielte als Solist mit renommierten Orchestern wie z. B. dem Bari Symphony Orchestra, den Petersburger Philharmonikern, dem Fort Worth Chamber Orchestra und dem Russian State Symphony Orchestra. Fedele Antonicelli konzertierte mit unterschiedlichen Ensembles in vielen Ländern Europas, den USA und in Kanada.
Bei zahlreichen Rundfunkproduktionen u. a. für die italienische RAI, den Saarländischen Rundfunk, den Bayerischen Rundfunk und die amerikanische KBYU wirkte er mit. Von 1995 bis 2000 studierte er bei Benedetto Lupo.
Fedele Antonicelli ist Professor für Korrepetition und Klavier an der Hochschule für Musik Saar und war bis 2013 Assistent von Prof. Thomas Duis.

Ouchan He

Ouchan He wurde am 10.07.1996 in Homburg/Saar geboren. Derzeit besucht sie die 12. Klasse des Rittersberggymnasiums Kaiserslautern. 2002 erhielt sie den ersten Geigenunterricht bei Gerhard Huba in Kaiserslautern. Anschließend wird sie von Frau Schmitt in Dudweiler unterrichtet. Seit 2008 setzt Ouchan He ihren Unterricht bei Frau Prof. Ulricke Dierick von der Musikhochschule des Saarlandes fort.

Beginnend 2004 mit dem ersten Preis im Regionalwettbewerb errang sie weiterhin zahlreiche Preise bei „Jugend musiziert“. In der Solowertung erhielt sie seit 2007 erste Preise beim Landeswettbewerb. 2010 wurde sie bis zur Bundesebene in Lübeck weitergeleitet.

Im Landesjugendorchester Rheinland-Pfalz war Ouchan He zuletzt als Stimmführerin tätig. Seit 2 Jahren ist sie Mitglied im Bundesjugendorchester Deutschland und konzertierte unter anderem mit nominierten Dirigenten wie Michael Sanderling, Howard Griffiths und Sir. Simon Rattle europaweit. Die Konzerttourneen reichen von Deutschland über Italien, Slowenien bis in die USA. Im vergangenen Sommer 2013 wurde sie vom „Orchestre Français des Jeunes“, dem nationalen Jugendorchester Frankreichs in der Kooperation mit dem deutschen Bundesjugendorchester eingeladen miteinander zu musizieren. Außerdem tritt Ouchan He auch als Solistin auf verschiedenen Veranstaltungen oft auf.