
anbei die Ankündigung für das Neujahrskonzert 2012 des Homburger KammerSinfonie Orchesters. Es hat den Titel „Die Liebe auf fremden Planeten“ und versammelt neben fünf erstklassigen Solisten eine Fülle bekannter und unbekannter musikalische Kostbarkeiten, wie z.B. die deutsche Erstaufführung eines Walzers von Poulenc aus dem Jahr 1919. Ich freue mich bereits darauf!
Herzliche Grüße,
Markus Korselt
„Die Liebe auf fremden Planeten“
Es wird ein überirdisches Erlebnis, so viel steht fest: Das Homburger Kammersinfonie Orchester (HKSO) begibt sich unter der Leitung von Markus Korselt beim Neujahrskonzert 2012 zusammen mit seinem Publikum auf eine Reise durch das Sonnensystem. Und entdeckt dabei Sphärenklänge von Josef Strauss, den Jupiter von Gustav Holst, die Mondscheinmusik von Richard Strauss und die Liebe auf anderen Planeten.
Die Solistinnen Sofia So Young Lee (Sopran) und Evelyn Hauck (Mezzosopran), beide aktuell zu hören in der Zauberflöte im Saarländischen Staatstheater, interpretieren u.a. Liebe, du Himmel auf Erden von Franz Léhar, die berühmte Barcarole von Jaques Offenbach und das vielleicht schönste Duett der Opernliteratur aus Lakmé von Leo Delibes.
Doch die Liebe ist bedroht, dunkle Mächte streben nach der Herrschaft im All – genialisch vertont im Imperial March aus der Kino-Saga „Star Wars“. Da hilft nur ein Zeitsprung mit der Schnell-Polka Elektrisch zu Frédérik Chopin und seiner Grande Polonaise, einem Bravourstück, das der Solistin alle Virtuosität abverlangt. Die junge chinesisch-saarländische Starpianistin Anny Hwang, Preisträgerin internationaler Wettbewerbe und gefragte Solistin vieler renommierter Orchester, konnte hierfür gewonnen werden.
Auch bei diesem Neujahrskonzert führt Markus Korselt die Tradition fort, ein außergewöhnliches Instrument zu präsentieren: Sascha Reckert wird schwerelos sirenenhafte Klänge mit dem von ihm erfundenen Verrophon hervorrufen. Er ist einer der ganz wenigen professionellen Glasmusiker und wird weltweit gebucht. Mit den Berliner Philharmonikern ist er aufgetreten, bei den Salzburger Festspielen und am Royal Opera House in London. Moderiert wird die interplanetarische Reise vom gebürtigen Saarlouiser Holger Hettinger, Professor für Journalismus in Hamburg und Redakteur beim Deutschlandradio Kultur Berlin.