Die Künstler des Openairkonzertes 18.8.2010

 

 

Elizabeth Wiles

studierte an der University of Houston sowie dem Cincinnati College - Conservatory of Music mit dem Master of Music ab und nahm am Merola Apprentice Program der San Francisco Opera teil. Es folgte ein Engagement an der San Francisco Opera/Western Opera Theater als Micaëla und Frasquita in „Carmen".

Am Saarländischen Staatstheater ist sie seit der Spielzeit 2003/2004 engagiert. Dort sang sie unter anderem u.a. die Eurydike in "Orphée aux enfers", die Prima Donna in "Le convenienze ed inconvenienze teatrali", Zdenka in "Arabella", Musetta in "La bohème", Zerlina in "Don Giovanni", Woglinde in "Das Rheingold", Gretchen in "Der Wildschütz", Lisa in "Jekyll & Hyde" sowie die Poppea in Agrippina

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Jevgenij Taruntsov

 wurde 1975 in Tschernigov (Ukraine) geboren und studierte Klarinette und Gesang am Neshdanova-Konservatorium in Odessa. Im Jahre 2001 nahm er an der Hochschule für Musik "Hanns Eisler" in Berlin ein Gesangsstudium bei Reiner Goldberg auf und besuchte 2002 Meisterkurse bei Inge Borkh und Dietrich Fischer-Dieskau. Wichtige Anregungen während seines Studiums erhielt er auch von dem Dirigenten Edwin Scholz. Jevgenij Taruntsov arbeitete als Klarinettist und Soloklarinettist u.a. beim Philharmonischen Kammerorchester Odessa und ist auch als Komponist von Instrumental- und Bühnenwerken hervorgetreten.
In der Spielzeit 2005/06 und 2006/07 war Jevgenij Taruntsov am Bremer Theater engagiert, wo er unter anderem als Rodolfo in "La Bohème", Herzog von Mantua in "Rigoletto", Gardefeu in "La vie parisienne", Melot in "Tristan und Isolde", Belfiore in "La finta giardiniera" sowie als Bastien in "Bastien und Bastienne" zu hören war. Gastengagements führten ihn an die  Staatsoper unter den Linden Berlin ("Die Nase"), ans Stadttheater Klagenfurt (Hermann in "Pique Dame") sowie an das  Mecklenburgische Staatstheater Schwerin (u.a. Boris in "Katja Kabanova").

Seit Beginn der Saison 2007/08 ist er Ensemblemitglied am Saarländischen Staatstheater und war hier bislang u.a. als Alfredo in "La traviata", als Dymchenko in "Eis und Stahl", Don José in "Carmen", als Kaiser Qin in "Der erste Kaiser", als Camille de Rosillon in "Die lustige Witwe", als  Schubal in "AMERIKA" und als Basilio und Don Curzio in "Die Hochzeit des Figaro"  zu erleben.

  

 

 

Claus Kanngiesser

geboren in Oldenburg. Studierte er nach ersten Unterrichten beim Klengel-Schüler Hans Kufferath bei Feuermann-Student Heinrich Schüchner in Hamburg und bei Zara Nelsova in New York. Weitere künstlerische Anregungen durch Gaspar Cassado, Pablo Casals, Lord Yehudi Menuhin und Rudolf Serkin. Nach Gewinn des 1. Preises beim ersten Wettbewerb "Jugend musiziert" 1964, Preisträger des ARD Wettbewerbs München (1967), des Maurice Loeb Wettbewerbs New York (1968) und des UNESCO Wettbewerbs Paris (1970). Kanngiesser startete seine künstlerische Karriere als Partner von Yehudi Menuhin mit dem Doppelkonzert von Brahms. Seitdem konzertierte Claus Kanngiesser mit führenden europäischen Orchester und bekannten Dirigenten wie A. Dorati, M. Rossi, H. Schmidt-Isserstedt, St. Skrowaczewski, P. Dervaux, Sir Charles Groves und anderen. Gast bei wichtigen Festivals wie in Spoleto, Naples, Marlboro, Berlin, Bonn und Schleswig Holstein.

1981-91 Mitglied des Stuttgarter Klaviertrios. 1992-97 Mitglied des Klarinettentrios Paideia. 1993-2001 künstlerischer Leiter des ältesten deutschen Kammermusik Festivals "Sommerliche Musiktage Hitzacker". 1971 jüngster deutscher Professor für Violoncello in Saarbrücken (Nachfolge von Maurice Gendron). 1987 Berufung nach Köln an die größte deutsche Musikhochschule - seit 2002 stellvertretender Rektor dieser Schule. Seine Studenten konzertieren als Solisten, Kammermusiker und Solo-Cellisten führender Orchester in der ganzen Welt. Einige unterrichten ebenfalls als Professoren und gewannen Preise großer Wettbewerbe (wie z. B. Gustav Rivinius, 1. Preis beim Tschaikowski Wettbewerb in Moskau). Kanngiesser ist Jury-Mitglied bei internationalen Wettbewerben wie Tschaikowski/Moskau, München, Genf, Leipzig, Paris, Scheveningen und anderen.  

 

Dr. Holger Hettinger     Moderation

Dr. Holger Hettinger, Jahrgang 1968, ist Kulturredakteur und Moderator von Deutschlandradio Kultur.

Neben seinem rundfunkjournalistischen Engagement moderiert er regelmäßig die (englischsprachige) Preisverleihung der Internationalen und Unabhängigen Jurys der "Berlinale", die Konzertreihe "Hörprobe" sowie die "Debüt"-Konzerte des Deutschen Sinfonieorchesters Berlin in der Berliner Philharmonie.

Der gebürtige Saarlouiser war vor seiner Tätigkeit für Deutschlandradio Kultur als Storymaker und Korrespondent im ARD-Studio Athen tätig.

Darüber hinaus ist er in der journalistischen Aus- und Weiterbildung aktiv: als Moderatorentrainer, u.a. für den Bayerischen Rundfunk, sowie als Dozent am Institut für Kultur- und Mediengeschichte an der Universität Saarbrücken.

Hettinger hat Musik sowie Musikwissenschaft, Kunstgeschichte und Mittelalterliches Latein studiert. 1996 wurde er mit einer Dissertation über Orgelmusik im 19. Jahrhundert zum Dr. phil. promoviert.

Holger Hettinger ist seit vielen Jahren Freund des Homburger Kammersinfonieorchesters und  hat bisher die meisten Neujahrskonzerte moderiert.